Foto eines Strandes auf Teneriffa

Sommerurlaub Teneriffa

Endlich ist es soweit. Unser lang ersehnter Urlaub steht vor der Türe. Wir haben uns für eine Reise auf die größte Insel der Kanaren, Teneriffa, entschieden und sind schon super aufgeregt. Da wir mit Mitte 30 nicht mehr im Discoalter sind ;-) entschlossen wir uns nicht für den Partyort Playa de las Americas, sondern wählten eine Urlaubswoche in einem Ferienhaus in El Médano auf der Kanareninsel Teneriffa, einem ehemaligen Fischerdörfchen, das sich zwischenzeitlich zu einem größeren Ort entwickelt hat.
Wir buchten im Internet eine Ferienwohnung direkt am Strand und den Bildern nach zu urteilen, würden wir uns dort so richtig wohlfühlen.
Wir, das sind übrigens zwei Freundinnen, die sich wunderbar verstehen und sich auf einen gemeinsamen Urlaub freuen.

Heute ist unser Abflugtag. Unter viel Gekicher und Geschnatter stehen wir am Flughafen Frankfurt und warten, dass wir endlich an Bord dürfen. Und schon ist es soweit. Wir genießen den Flug und pünktlich nach 4 ½ Stunden landen wir auf dem Flughafen Reina Sofia im Süden der Insel Teneriffa.
Beim Blick aus dem Fenster beim Landeanflug haben wir schon den Teide entdeckt, Spaniens höchsten Berg, der mit seinen imponierenden 3718 Metern erhaben ausschaut und in den Wintermonaten eine weiße Mütze trägt.
Was uns noch auffiel, war die karge Landschaft, was daran liegt, dass es im Süden der größten kanarischen Insel seltener regnet und das Pflanzenwachstum deshalb nicht so üppig wie im Norden Teneriffas ausfällt.

Neugierig steigen wir aus dem Flieger, laufen den langen Gang entlang und genießen das fremde Stimmengewirr um uns herum. Unser Band für die Koffer haben wir schnell gefunden; der Flughafen in Teneriffa ist viel übersichtlicher als unser Flughafen in Frankfurt.
Wir schnappen uns unsere Koffer und laufen vor das Flughafengebäude. Das Erste, was uns auffällt, ist der warme Wind, der unsere Gesichter streichelt.
Herrlich!
Farbenfrohe Blüten und große Palmen heißen uns auf der Sonneninsel Teneriffa willkommen und wir fühlen uns auf Anhieb wohl.
Da unser Ziel El Médano nicht weit vom Flughafen Reina Sofia entfernt ist, schauen wir uns nach einem Taxi um. Mit einem freundlichen „Hola“ begrüßen wir den Taxifahrer und er freut sich sichtlich, dass wir ihn auf Spanisch begrüßen. Ein Redeschwall ergießt sich über uns, von dem wir zwar nichts verstehen, aber wir nicken lächelnd und das scheint wohl richtig zu sein. Er schaut uns wohlwollend an, lädt unsere Koffer ins Auto und los geht die Fahrt. Unterwegs schauen wir uns die Landschaft an und genießen den Ausblick auf den blauen Atlantik. Auf ein erfrischendes Bad freuen wir uns schon jetzt.

Berge auf Teneriffa Nach etwa einer Viertelstunde erreichen wir das Ziel unserer Reise, El Médano.
Schnell klingeln wir bei unserem Vermieter und holen den Schlüssel für unsere Ferienwohnung ab.
Wir wohnen wirklich direkt am Strand, hören das Meeresrauschen und atmen tief die herrliche Luft ein.
Die Wohnung ist ein Traum, typisch kanarisch eingerichtet und was für uns am wichtigsten ist, mit einer riesengroßen Terrasse, auf der wir morgens herrlich frühstücken können und abends den Sonnenuntergang genießen werden. Auch Sonnenliegen stehen für uns bereit und wir sind rundum zufrieden.
Wir richten uns jeder in einem Zimmer ein, packen unsere Koffer aus und das Erste, was wir jetzt wollen, ist ein Sprung in den Atlantik. Wir hören die Wellen von unserer Wohnung aus plätschern und sind so richtig in Urlaubsstimmung. Bikini an, schnell eincremen, Handtuch geschnappt und los geht’s.

El Médano hat die schönsten Naturstrände der Insel und wir laufen durch den Sand und genießen die Sonne auf unserer Haut. Links von uns sehen wir viele bunte Segel, hier sind die Surfer zu Hause, für die El Médano durch den ständig wehenden Wind ein wahres Paradies ist. Farbenfroh leuchten die Segel über dem Atlantik; das ist Urlaubsfeeling pur. Wir suchen uns ein einsames Plätzchen, breiten unsere Sachen aus und schauen aufs Meer. Wunderschön!
Dann stürzen wir uns in die Wellen und genießen das Salzwasser auf unserer Haut. Ist das herrlich!
Genauso haben wir uns das vorgestellt.
Wir relaxen noch etwas und gehen dann langsam wieder nach „Hause“.
Schnell geht es unter die Dusche den restlichen Sand abspülen und dann wollen wir in den Ort, einkaufen. Bei einem Blick in den Spiegel stellen wir fest, dass wir schon leicht gebräunt sind und sind begeistert.

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