Landkarte Spanien - Ausschnitt mit Stadt Blanes

Viva Blanes! (Teil 2 / 2)

Ein weiterer Ausflug führte uns mit dem Schiff von Blanes nach Tossa de Mar. Dieser Fischerort liegt direkt am Meer in eine Bucht zwischen steilen Felsenklippen und hat einen wunderschönen historischen Altstadtkern
(der auch unter Denkmalschutz steht) mit einer mittelalterlichen Stadtmauer und großen wuchtigen Wehrtürmen, die dem Ort den Anblick einer alten Burg verleihen. Über eine sehr kurvenreiche Küstenstraße, für Menschen mit schwachem Magen nicht unbedingt geeignet trotz der tollen Aussicht, fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Blanes und genossen das herrliche Sommerwetter mit einem abschließenden Bad im Meer. Von den Einheimischen wurden wir dabei aber eher kritisch betrachtet, immerhin waren es "nur" 25 Grad und die ersten Spanier begannen ihre Anoraks und Mäntel überzuziehen...

Eine etwas anstrengende, aber trotzdem lohnende Tour führte uns auf den Berg Montserrat um das Benediktinerkloster Monestir Santa Maria de Montserrat zu besuchen. Wie viele Wallfahrer machte sich auch unsere Gruppe auf, zu Fuß den circa 800 Meter hohen Berg zu erklimmen um das katalanische Nationalheiligtum, die Schwarze Madonna, im Kloster zu besichtigen. Für den steilen und mitunter doch recht anstrengenden Aufstieg wird man aber mit einem wunderbaren Ausblick auf die ringsherum befindenden Felsen und zerklüftete Bergwände belohnt und natürlich mit einem tollen Ausblick auf das Tal. Für den Rückweg nutzten wir allerdings die Seilbahn!

Am letzten Tag besuchten wir, schon wieder in Richtung Deutschland unterwegs, das weiter nördlich gelegene Figueres. Dort erwartete uns viel Kultur, denn die Stadt ist besonders stolz auf ihren bekanntesten Mitbürger, den Maler Salvador Dalí. Dessen surrealistischen Kunstwerken kann man sich in Figueres nur schwer entziehen, denn sie begegnen einem überall in Form von speziellen Häuserfassaden oder Statuen. Besonders zu erwähnen ist natürlich das von Dalí zum Museum umgebaute Stadttheater an der alten Stadtmauer, welches schon von weitem durch seine plakativen Farben zu erkennen ist. Nach einem längeren Stopp, sehr zur Freude unseres Kunstlehrers, machten wir uns aber schließlich doch wieder auf in Richtung Heimat.

Die Tage in Spanien waren ein toller Abschluss unserer Schulzeit!

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