Foto von Stockholm in Schweden

Urlaubsbericht Stockholm (Teil 1 / 2)

Ankunft im „Venedig des Nordens“

Unser Ferienflieger flog uns im Sommer 2007 nach Stockholm, in die Hauptstadt Schwedens. Meine Reisebegleiterin (26) und ich (28) wollten zehn Tage lang, bei möglichst gutem Wetter, die Stadt und das Umland erkunden. Dafür hatten wir uns bereits im Vorfeld eine Mischung aus Kultur-, Sightseeing- und aktivem Natururlaub verordnet. Schon während des Transfers vom Skavsta Flughafen zum City Terminal, in der Innenstadt von Stockholm, erblickten wir erstmalig die Schönheit der Landschaft. Die Einfahrt in den Stadtbereich von Stockholm zeigte, dass die Stadt zu Recht den Namen „Venedig des Nordens“ trägt. Voller Begeisterung machten wir uns auf den Weg in unser Hotel, dass STF Fridhemsplan in dem Ortsteil Kungsholmen, unweit des Stockholmer Stadtshuset. Der erste Tag endete mit einem Essen und einem Spaziergang am Norr Mälarstrand, einer wunderschönen Uferpromenade am Wasser.

Das historische Stockholm

Ausgerüstet mit einem Metro- und Busticket, dass für den gesamten Urlaubszeitraum Gültigkeit besaß, waren wir bestens ausgestattet, um in den Innenstadtbereich der Stadt vorzudringen. Auf unserem Plan stand die Gamla Stan, der Altstadtkern Stockholms. Allein die Sehenswürdigkeiten in diesem Teil Stockholms reichen aus, um einen Kurzurlaub zu füllen. Die kleinen Gassen der Altstadt sind mit zahlreichen Geschäften versehen, die uns zum gemütlichen Shopping einluden. Nach einer kurzen Rast in einem Cafe wollten wir pünktlich um 12.15 Uhr die Wachablösung am Stockholmer Königspalast anschauen. Bei strahlendem Sommerwetter warteten bereits hunderte Besucher auf dieses Ereignis. In den blauen Paradeuniformen mit goldener Pickelhaube marschierten und musizierten die Soldaten für eine dreiviertel Stunde über den Schlosshof. Sichtlich angetan von diesem Spektakel sind wir zur Besichtigung des restlichen Schlosskomplexes übergegangen. Wir besuchten die Livrustkammaren, ein Museum im Palast, in dem Waffen und Kleidungsstücke aus dem Besitz der Königsfamilie ausgestellt sind. In direkter Nachbarschaft des Schlosses liegt die Storkyrka, welche seit Jahrhunderten die Kathedrale der schwedischen Könige ist. Die Besichtigung zeigte uns Schätze und Skulpturen aus längst vergangenen Epochen. Weiter ging unser Rundgang durch die historische Altstadt, in der nahezu jedes Haus ein Highlight ist. Auf dem Stortorget, einem Platz im Herzen der Gamla Stan, genossen wir in einem Cafe eine kleine Erfrischung, bevor es uns in das Nobelmuseum zog. Dieses Museum befindet sich direkt an dem Platz und zeigt Originalmaterial der Nobelpreisträger. Nach einem anstrengenden aber schönen Tag waren wir froh ins Hotel zurück zu kehren, um dort gemütlich den Abend zu verbringen.

Djurgården

Frei nach dem Motto, jeden Tag ein anderer Stadtteil, führten uns unsere Pläne am dritten Tag auf die Insel Djurgården. Dazu nutzten wir eine der kleinen Djurgården-Fähren, die von Slussen aus die Insel anfahren. Mitten in Stockholm ließ sich so das maritime Flair der Stadt vollends auskosten. Vorbei an den Inseln Skeppsholmen und Kastellholmen, legten wir nach rund 10 Minuten Fahrt an unserem Ziel an. Nach einer Erkundungstour sollte es in das größte Freilichtmuseum der Welt, nach Skansen, gehen. Djurgården ist nur dünn besiedelt, da es sich um das ehemalige Jagdrevier der Könige handelt. Heute ist ein Großteil der Insel geschützt. Auf unserem Rundgang zeigten sich traumhafte Herrenhäuser, gepaart mit einem einzigartigen Ausblick auf die Ostsee und die Stadt. In Skansen angekommen, wurden wir von den Dimensionen der Anlage überrascht. Ein riesiges Areal, inklusive Wildgehege, Aquarium und historischen Gebäuden stand für einen Tagesaufenthalt zur Verfügung. So spazierten wir Stück für Stück durch den weitläufigen Park, der auch bei Stockholmern sehr beliebt ist. Das Wetter spielte dabei ebenso mit und so konnten wir an den zahlreichen Cafes in Ruhe eine kleine Stärkung zu uns nehmen, bevor es mit der Erkundung weiterging. Nach diesem tagesfüllenden Museumsbesuch machten wir uns auf den Rückweg mit der Fähre und der Metro Richtung Fridhemsplan.

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