Barcelona (Teil 2 / 2)

Auf dem bekanntesten Berg Barcelonas, dem Montjuic, besichtigen wir die Reste der Weltausstellung der Olympischen Spiele die beide 1992 in Barcelona stattfanden. Besonders interessant fanden wir das "Spanische Dorf" das Miniaturen der berühmtesten spanischen Gebäude zeigt. Auch das Museum der bekannten spanischen Künstlers Miró auf dem Montjuic ist absolut sehenswert.
Für Kunstfreunde, wie meine Begleiterin, stellte sich Barcelona als perfektes Ziel heraus. So besichtigen wir auch noch das in der Nähe des Hafens gelegene Picasso- Museum, das Museum für Moderne Kunst und die verschiedenen von Gaudí gestalteten Häuser im Zentrum.
Wenn wir keine Lust mehr auf Besichtigungen hatten entspannten wir am Strand der Stadt, der trotz des guten Wetters im Mai fast nie überfüllt war. Besonders im olympischen Viertel, das man schon von weitem an seiner in der Sonne glitzernden Statue direkt am Meer erkennt, kann man auch schön an der felsigen Küste sitzen. Dort treffen sich am Wochenende auch Hobby- Maler, die den Ausblick auf Barcelonas Küste malen möchten. Hier gibt es auch einen riesigen Bauzaun mit zum Teil kunstvollen Graffitis, von denen wir beide zahlreiche Fotos gemacht haben.

Barcelonas Nachtleben entpuppte sich als so vielfältig, das unsere Freunde dort uns fast jeden Abend einen neuen günstigen und guten Club zeigen konnten. Im Allgemeinen fangen die Partys in Barcelona, wie in fast allen südlichen Ländern, erst gegen ein Uhr nachts richtig an und enden dafür erst in den frühen Morgenstunden. Da die Stadt im Mai voller Touristen ist und in Barcelona mehrere Universitäten und Fachhochschulen sind hatten die meisten Clubs die ganze Woche über bis morgens geöffnet. Dementsprechend ist auch im Zentrum der Stadt jeden Abend viel los, und ruhig wird es auf den Straßen auch erst in den Morgenstunden. Wer nachts schlafen möchte und empfindlich auf Lärm reagiert sollte sich im Hotel also auf jeden Fall ein Zimmer geben lassen das der Straße abgewandt ist.

Besonders gut gefallen hat meiner Begleiterin und mir der Club Apollo im Viertel El Raval. Hier trafen sich vor allem Studenten und wir besuchten unter anderem das Konzert einer Elektro- Band aus Barcelona, die sich als sehr gut herausstellte. Die Getränke im Apollo waren sehr günstig und der Club ist bequem von der Innenstadt aus zu erreichen.

Die letzten Tage unseres Aufenthalts nutzten wir dann vor allem um Einkäufe zu machen. In Barcelonas Innenstadt gibt es eine große Auswahl an Geschäften und es lohnt sich durchaus auch die kleinen Seitenstraßen zu erkunden, in denen es unzählige kleine Läden mit Produkten aus aller Welt gibt. In den alten Markthallen an den Ramblas findet jeden Tag ein großer Gemüse- und Fischmarkt statt, ein Besuch lohnt sich auch wenn man nichts kaufen möchte. Nach einer kleinen Abschiedsparty mit unseren Freunden kehrten wir nach zwei Wochen Barcelona braun gebrannt und beladen mit Einkaufstüten nach Deutschland zurück.

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