Sevilla - Traumstadt in Andalusien (Teil 4 / 4)
Nachtleben
Tavernen, Kneipen, Salsaclubs und was es sonst noch alles gibt: die gesamte Stadt ist eine einzige Ausgehmeile. Andalusisches Lebensgefühl heißt eben Abfeiern - und wenn es geht, jeden Tag. Die Stadtviertel „El Arenal“, „Santa Cruz“ sind die wohl vielfältigsten, mit den besten und traditionellsten Weinlokalen, während der Boulevard „Alameda de Hércules“ Anlaufstelle der alternativen Szene ist. Immer bevölkert sind auch die „Plaza de la Alfalfa“ und die „Plaza del Salvador“.
Einen wahren Kneipen-Tsunami kann man im Altstadtviertel „Triana“ erleben. Die „Calle Betis“ oder die „Calle Los Remedios“ sind die Heimatstraßen der „Flamenquita“-Musik, aber auch moderner Rock- und Popmusik. Bar an Bar – man muss sich nur treiben lassen. In der „Calle Marqués del Nervión“ ist Disko angesagt, neben vielen Bars kann man hier in den verschiedensten Diskotheken tanzen bis in den frühen Morgen.
Da Sevilla auch eine der beliebtesten Universitätsstädte in Spanien ist, gibt es natürlich auch eine ganz spezielle Kneipenszene der Studenten, diese findet man rund um die „Avenida de la Reina Mercedes“.
Im Sommer zieht es die Menschen magnetisch auf die Insel „La Cartuja“ und an den „Rio Guadalquivir“: Kneipen, Straßencafés, Gartenwirtschaften und Freiluft-Diskotheken wo man hinschaut – vom María-Luisa-Park bis zur La-Barqueta- Brücke. Und eines sollte man an solch einem Abend auf jeden Fall probieren: das „Wasser von Sevilla“, „Agua de Sevilla“ – es ist der typische und sehr erfrischende Sevilla-Cocktail.
Einkaufen
Typisch für Sevilla sind die die vielen kleineren Keramikbetriebe und Töpfereien. Das Tal des Guadalquivir versorgt die Stadt mit Lehm und Ton. Überwiegend sind diese Erzeugnisse nicht sehr dekorativ, aber sehr praktisch. Ein nettes Mitbringsel sind auch die typischen handbemalten Fächer, mit den vor allem Sommer heftigst gewedelt wird.
Märkte
Wunderschön sind die traditionellen Straßenmärkte mit herrlichem Krempel, aber auch wertvoller Kunst. Donnerstags „El Jueves“ in der „Calle de Feria“ im Stadtteil „Macarena“, samstags den „Charco de la Pava“, der auf der der Insel „Cartuja“ abgehalten wird, sonntags findet im „Alcosa-Park“, Avenida Juan Carlos I., einen Kleintier-Markt, während ebenfalls am Sonntag auf der „Plaza del Cabildo“ sich die Briefmarken- und Münzsammler treffen. Der mit Abstand interessanteste Markt ist der „Mercadillo de la Alameda“ - der ausgefallendste Flohmarkt, mit den kuriosesten Angeboten. Auch er findet sonntags statt, und zwar im Park „Alameda de Hércules“.
Sevilla zu beschreiben, das haben schon verschiedene Leute mit extrem dicken Büchern versucht – und alle sind gescheitert. Es ist einfach unmöglich, alles, was diese einzigartige Stadt beherbergt, zu beschreiben. Es werden immer nur Fragmente sein. Doch diese Erkenntnis ist die Chance zu einem großen Erlebnis: Sevilla auf eigene Faust erkunden. Ohne jedoch sich vorher zu informieren wird dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt sein. Das Wichtigste für einen Aufenthalt in Sevilla ist hier zusammengestellt und soll Grundlage sein, für die persönliche Entdeckung einer der faszinierendsten Städte der Welt.
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